Natürlich mal wieder eine Neuigkeit aus dem Hause Birkhäuser+GBC. Wörtlich könnte man Booklet einfach mit Broschüre übersetzen, aber ein Booklet ist schon etwas mehr als nur eine Broschüre: Wieder einmal geht es darum, möglichst viele Informationen auf möglichst kleinem Raum unterzubringen. Zudem sollte die Broschüre so handlich sein, dass sie auf jedem x-beliebigen Produkt angebracht werden kann – ähnlich einer Etikette, aber eben doch eine Broschüre mit mehrseitigen Informationen.
Wofür braucht man Booklets?
Booklets werden beispielsweise mit Rezeptideen oder für Wettbewerbe auf Lebensmittelverpackungen aufgebracht, mit Anwenderhinweisen auf Kosmetika, mit Warnhinweisen auf chemischen Produkten.
Wie sieht das aus?
Man kann quadratische, runde, rechteckige und ovale Booklets produzieren. Den gestalterischen Ideen sind hier nur sehr wenige Grenzen gesetzt.
Die Booklets haben beliebig viele gefalzte Seiten und werden zum Schluss mit einer Folie laminiert oder mit Leim aufgeklebt, womit das Booklet verschlossen wird.
Wie funktioniert das?
Zunächst druckt man einen Falzprospekt in Form eines Streifens. Dann wird der Prospekt auf das gewünschte Format gefalzt. Anschliessend wird mit der neuen Graficon-RT350-Maschine der Falzprospekt auf das gewünschte Format ausgestanzt (siehe Bilder unten), auf eine Endlosrolle gewickelt

und mit einer Folie laminiert. Nun kann der Kunde das Booklet maschinell auf seinem Produkt anbringen. Im vorliegenden Fall wurden zum Beispiel Produktinformationen und Rezeptideen in drei Sprachen auf eine Netzetikette für Knoblauch aufgebracht.

Fotos Bernard Unternährer